53° NORD Agentur und Verlag

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KLARER KURS 4/2017

In der Ausgabe 4/2017unseres Magazins KLARER KURS erwarten Sie anregende Themen und Berichte aus der Landschaft der beruflichen Teilhabe. Unsere Reporter waren bundesweit unterwegs: In Reutlingen haben Werkstattbeschäftigte der BruderhausDiakonie eine ganz besondere Führung durch die Stadt an der Echaz entwickelt. Dazu haben sie im Stadtarchiv und in der Bibliothek gestöbert, haben mit ihrer Literaturgruppe Texte geschrieben und Spielszenen zu den Texten einstudiert und das so spannend, kenntnisreich und bewegend, dass die Reutlinger Stadtmarketing und Tourismus GmbH die inklusive Stadttour nun in ihr Programm aufgenommen hat.

Unsere Reporter waren aber auch auf Stippvisite in der Oststeiermark, in Gleisdorf bei der Chance B.  Der Verein hat sich seit den 90er Jahren der konsequenten Umsetzung des Konzepts ambulant und mobil verschrieben: Die Beschäftigten leben dort, wo sie aufgewachsen und verwurzelt sind, arbeiten auf passenden Arbeitsplätzen und werden so entlohnt, dass sie ihren Lebensunterhalt davon bestreiten können. Werkstattplätze in unserem Sinne gibt es kaum, dennoch sind alle in Arbeit.

KLARER KURS ist in Wiesloch, beim toom-Baumarkt, wo Beschäftigte der Kurpfalz-Werkstätten auf betriebsintegrierten Plätzen arbeiten. Die verdanken sie einer Partnerschaft, die die Bundesvereinigung Lebenshilfe und toom Baumarkt in Deutschland bereits 2014 besiegelten. Seitdem ermuntern beide Zentralen ihre Filialen und ihre Mitgliedsorganisationen vor Ort zur Kooperation. Etwa 40 Partnerschaften von Lebenshilfe-Werkstätten und lokalen toom Baumärkten sind seither deutschlandweit gewachsen. Ein Modell, das Schule machen wird.

Kennen Sie Poppenhausen an der Wasserkuppe? Die Gemeinde hat es in sich. Sie ist inklusiv. In dem beschaulichen 2 500-Seelen-Ort leben sieben Menschen mit Behinderung, arbeiten auf Außenarbeitsplätzen von antonius - Netzwerk Mensch, sind sozialversicherungspflichtig angestellt oder „auf dem Absprung aus der Werkstatt“, wohnen in einem Haus mit Einzelapartments oder in eigener Wohnung direkt im Ort, singen im Chor, sind bei der freiwilligen Feuerwehr, spielen Orgel in der Kirche, engagieren sich ehrenamtlich, sind: Bürger der Gemeinde. Und für alle Beteiligten: eine Win-win-Situation!

Außerdem sind wir in Berlin bei Schichtwechsel, in Frankfurt im Struwwelpetermuseum und sprechen mit Norbert Zimmermann, dem Geschäftsführer der Lebenshilfe-Werkstatt Aachen über Andere Anbieter. Die neue KLARER-KURS-Ausgabe sollten Sie also nicht verpassen!

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Und wenn Ihr KLARER KURS mal wieder ...

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Veranstaltungstipp

Frauenbeauftragte in WfbM: Expertinnen in eigener Sache

Frauenbeauftragte soll es mit den Wahlen im November 2017 in jeder Werkstatt für Menschen mit Behinderung geben, so verlangt es das Bundesteilhabegesetz und die neue Werkstätten-Mitwirkungsverordnung. Bisher kommissarisch tätige Frauenbeauftragte haben sich ebenso zur Wahl gestellt wie Frauen, die sich erstmals engagieren wollen, ihre Aufgaben als gewählte Vertreterinnen: Sie kümmern sich als Expertinnen in eigener Sache um Probleme der Kolleginnen im Werkstattalltag, unterstützen Betroffene dabei, Grenzen aufzuzeigen und Nein zu sagen. Frauenbeauftragte nehmen Einfluss auf die Gestaltung ihrer unmittelbaren Arbeitswelt.  

Aber auch nach den Wahlen im Herbst sind noch viele Fragen offen: Wie können sich gewählte Frauenbeauftragte für diese Vertrauensarbeit qualifizieren? Welches Handwerkszeug und welche Unterstützung brauchen sie als Ansprechpartnerinnen für ihre Kolleginnen? Welche praktischen Erfahrungen haben bereits tätige Frauenbeauftragte gemacht, und was können angehende von ihnen lernen?

 

Termin: 29. und 30. Januar 2018

Ort: Kassel

Mehr dazu finden Sie hier!

 

 

Neu im Medienvertrieb

Heinz Becker

... inklusive Arbeit!

Das Recht auf Teilhabe an der Arbeitswelt auch für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf

Trotz aller Diskussion über Inklusion werden noch immer Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf aus vielen gesellschaftlichen Bereichen ausgeschlossen, auch aus der Werkstatt für behinderte Menschen. Dass es auch anders geht, zeigt Heinz Becker fachlich begründet und an vielen Beispielen.

Mehr Informationen gibt es hier.

Zum Gesamtangebot des Verlags kommen Sie hier.

 

 

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Letzte Aktualisierung der Webseite am 13.12.2017